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Im Gespräch mit Frank Kemperman

Erstmalig hat der Aachen-Laurensberger Rennverein e.V. (ALRV) mit den „Aachen Dressage Youngstars“ ein internationales Turnier für Nachwuchs-Dressurreiter ausgerichtet. Wir sprachen mit dem Vorstandsvorsitzenden über sein Fazit, Verbesserungsmöglichkeiten und das renommierte „Aachen Jumping Youngstars – Salut-Festival“, das am Donnerstag beginnt.

Die Premiere des „Aachen Dressage Youngstars“ ist Vergangenheit. Wie fällt Ihr Fazit aus?

Frank Kemperman: Sehr positiv. Sportler und Zuschauer haben das Turnier angenommen. Die Stimmung war an allen Tagen ausgezeichnet, es herrschte eine tolle Atmosphäre. Wir sind sehr zufrieden.

Waren Sie auch mit den Teilnehmern und dem sportlichen Niveau zufrieden?

Kemperman: Wir hatten viele der großen Namen im Nachwuchsbereich am Start. Für die Premiere des Turniers war das schon richtig gut, auch wenn ein paar bekannte Reiter noch fehlten. Das Niveau war sehr hoch, das hat auch die Bundestrainerin der Senioren, Monica Theodorescu, bestätigt.

Also wird es 2018 eine Neuauflage geben?

Kemperman: Mit Sicherheit.

Samstagabend gab es die Aachen Youngstars Late Night. Ein gelungenes Konzept?

Kemperman: Auf jeden Fall. Die Stimmung war großartig, die Zuschauer begeistert. Die Halle war fast voll, es war ein toller Abend. Pech für Alle, die es verpasst haben.

Wo gibt es noch Verbesserungsmöglichkeiten?

Kemperman: Das müssen wir jetzt in Ruhe analysieren. Wir haben mit den Sportlern gesprochen, den Ausstellern, den Trainern, den Zuschauern. Klar ist, dass wir im nächsten Jahr gerne alle Top-Reiter in Aachen sehen würden.

Donnerstag startet das „Aachen Jumping Youngstars – Salut-Festival“. Worauf dürfen sich die Besucher freuen?

Kemperman: Auf ein tolles, sportlich etabliertes und sehr unterhaltsames Turnier. Deutschlands beste Nachwuchs-Springreiter kommen nach Aachen. Sie treten in der wunderschön geschmückten Albert-Vahle-Halle an, Zuschauer und Sportler sind immer begeistert von der tollen vorweihnachtlichen Atmosphäre. Und für die Sportler ist es natürlich klasse, in Aachen zu starten: Viele reiten mit ihren Pferden mal die 200 Meter rüber an den Rand des großen Stadions – einmal beim CHIO zu starten, davon träumen sie alle. Und das Beste: Der Eintritt ist frei und es gibt jede Menge kostenlose Parkplätze.

Was ist das Erfolgsrezept des Turniers?

Kemperman: Die Mischung. Willibert Mehlkopf hatte vor inzwischen 27 Jahren den richtigen Riecher, als er erkannte, dass hier ein hochklassiges Turnier für den Nachwuchs fehlt. Gemeinsam mit ihm haben wir das Turnier kontinuierlich weiterentwickelt, es gibt Sport, Unterhaltung und eine einmalige Stimmung.

Das heißt, am Samstag gibt es wieder ein buntes Familienprogramm?

Kemperman: Mit Hunderennen und Führzügelklasse, Besuch vom Weihnachtsmann und CHIO Aachen-Maskottchen Karli hat sich auch angekündigt.

Und sportlich?

Kemperman: Es werden Deutschlands beste Nachwuchs-Springreiter an den Start gehen – garniert mit einigen tollen Internationalen. So freuen wir uns zum Beispiel auf Harry Allen, den Bruder von CHIO-Starter und Irlands Top-Star Bertram Allen. Harry wurde gerade vom Weltverband FEI als „Rising Star“, also als Top-Talent auf dem Sprung nach oben, ausgezeichnet. Aus Deutschland kommen zum Beispiel die Titelverteidigerin und zweifache Deutsche Meisterin der Ponyreiter Lea Sophie Gut, der Deutsche Meister der Junioren Max Haunhorst oder bekannte Namen wie Justine Tebbel, Laura Hetzel oder Kathrin Stolmeijer.

Frank Kemperman

Frank Kemperman